Cover: Seifenblase des Glücks
Marcela Danielová
Seifenblase des Glücks
ISBN: 978-3-711-60592-4
186 Seiten | € 19.40
Buch
Erscheinungsdatum:
17.09.2025
Roman
Marcela Danielová

Seifenblase des Glücks

2.25/5.00 bei 4 Reviews

Sie ist klug, sie ist schön und ihre Augen sind außergewöhnlich, eines in Pechschwarz und das andere in nahezu außerirdischem Smaragdgrün. Aber sie ist eine junge, indische Müllsammlerin. Einmal zu studieren, nur das wünscht sie sich.
In ihrer Welt aber haben nur Männer das Sagen und bekommen die Antworten, die sie gerne hätte. Frauen sind ohne Männer nichts wert, Unterdrückung und Gewalt gegen sie sind alltäglich und werden als normal empfunden.

Die Autorin versteht es hervorragend, uns mitzunehmen auf den außergewöhnlichen Weg der jungen, indischen Frau Mira, die sich mit ihrem vorgezeichneten Lebensweg nicht abfinden möchte.


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Veröffentlichung: 17.09.2025
Höhe/Breite/Gewicht H 21,5 cm / B 13,5 cm / -
Seiten 186
Art des Mediums Buch
Preis DE EUR 19.40
Preis AT EUR 19.90
ISBN-13 978-3-711-60592-4
EAN/ISBN

Über die Autorin

Marcela Danielová lebt seit mehr als 20 Jahren in Österreich, wo die gebürtige Tschechin eine neue Heimat gefunden hat. Als gelernte Gesundheits- und Krankenpflegerin engagiert sie sich beruflich mit großer Freude für die Mitmenschen. So ist auch ihr Interesse an sehr bewegenden Problematiken wie Gewalt, Rassismus, Intoleranz und Ablehnung gegenüber Neuen zu verstehen. Bei ihrer Liebe zum Schreiben verarbeitet sie nicht nur diese Themen, auch die Rolle der Frau in der Gesellschaft beschäftigt sie sehr. Privat genießt sie ihre Rolle als zweifache Mutter – zu ihren Lieblingsbeschäftigungen gehören das Schreiben, Musik hören und lange Spaziergänge.

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Ein Blogbeitrag zu diesem Buch

Seifenblase des Glücks

Mira wurde als Müllsammlerin geboren, hat aber die Chance, zur Schule zu gehen. Dort gehört sie zu den besten der ganzen Schule, sehr zum Leidwesen der Männer. Als ihr Vater sie für einen Job "verkauft", werden Unterdrückung und Gewalt ihr neuer Alltag. Doch es gibt auch Hoffnung …

Nicole liest

2 Kommentare zu diesem Buch

5/5 26.05.2026 - 14:06 Uhr

Eine junge Frau und ihr ganz eigener Lebensweg!

Das Cover hat mich sofort neugierig auf die Geschichte gemacht. Die junge Frau mit intensiven Augen und der Titel haben für mich ein sehr stimmiges Gesamtbild erzeugt.

In dem Buch geht es m die junge Mira, sie ist Müllsammlerin in Indien und hat nur noch wenig Hoffnung, dass sie vielleicht doch studieren darf. Aber muss sie sich damit abfinden? In einer Welt, in der nur Männer das Sagen haben und Unterdrückung an der Tagesordnung steht erhebt sich Mira. Nicht laut nicht fordernd aber immer ein Stück weiter in ihre eigene Freiheit, doch was ist der Preis dafür?
Das Buch hat mir sehr gut gefallen, der Schreibstil war packend und gut verständlich. Die Charaktere waren interessant beschrieben. Mir hat die Geschichte um Mira sehr gut gefallen und ich empfehle sie auf jeden Fall weiter.
4/5 04.09.2026 - 17:03 Uhr

Seifenblase des Glücks

Als ich dieses wunderschöne Cover zu "Seifenblase des Glücks" zum ersten Mal bei einer Leserunde entdeckt habe, war ich sofort fasziniert und neugierig, was wohl dahintersteckt. Als ich dann den Klappentext gelesen hatte, wusste ich sofort, dass ich mein Glück einfach versuchen muss. Ich habe mich wahnsinnig gefreut, dass ich tatsächlich mitlesen durfte.



Mir fällt es wirklich schwer, bei diesem Buch die richtigen Worte zu finden. Dass es in Indien nicht zugeht wie in einem Bollywoodfilm, war mir klar. Darüber habe ich doch schon einiges gelesen, besonders was die Rolle der Frau in diesem Land angeht. Aber es so, fast ungeschönt, zu lesen, ging mir doch wirklich sehr nah. Mir liefen während des Lesens so einige Tränen über das Gesicht, und ich habe das Buch erst wieder aus der Hand gelegt, nachdem ich es beendet hatte. Dieses Buch hat mir so einiges abverlangt, denn eigentlich kann ich mir nicht vorstellen, dass es solch eine Unterdrückung Frauen gegenüber wirklich gibt. Was habe ich es doch gut … Obwohl Mira genau weiß, dass Frauen in ihrer Welt keine Bedeutung haben, gibt sie die Hoffnung nie auf, sie kämpft, auch gegen aller Widerstände. Die Autorin hat es wirklich geschafft, zu zeigen, dass in jeder Hoffnungslosigkeit doch ein wenig Hoffnung ruht. Womit ich aber ein wenig Schwierigkeiten hatte, waren die plötzlichen Perspektivwechsel. Das hat mich doch sehr irritiert … Und dann … was war das? Das kann doch nicht das Ende gewesen sein, da muss doch noch etwas kommen. Mir fehlt da etwas, nicht unbedingt ein Happy End, aber wie ist es weitergegangen? 



Der Schreibstil hat mich wirklich sehr berührt. Er ist emotional, bildhaft und mitreißend. 



Mira wurde als Müllsammlerin geboren, hat aber die Chance, zur Schule zu gehen. Dort gehört sie zu den besten der ganzen Schule, sehr zum Leidwesen der Männer. Als ihr Vater sie für einen Job "verkauft", werden Unterdrückung und Gewalt ihr neuer Alltag. Doch es gibt auch Hoffnung …

Die Leserunde zu diesem Titel

Das Leben einer Frau mit dem smaragdgrünen Auge

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